AUSSTELLUNGSTIPP - E. T. A. Hoffmann global. Grenzgänge der Fantasie

14.09.2026–05.12.2026

Staatsbibliothek Bamberg

Kaum ein anderer Vertreter der deutschen Romantik ist bis heute so präsent wie E. T. A. Hoffmann (1776–1822): Gestalten wie der selbstverliebte Kater Murr oder die zauberhafte Puppe Olympia sind fester Bestandteil unseres kulturellen Erbes und werden nach wie vor im Unterricht behandelt und auf Bühnen lebendig. Dass seine Geschichten Autorinnen und Autoren, Illustratoren sowie Künstlerinnen und Künstler bis heute zu immer neuen Werken anregen, zeigt eindrucksvoll, wie mühelos Hoffmann selbst die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fantasie zu überwinden wusste.

Anlässlich seines 250. Geburtstages feiert ihn die Stadt Bamberg, in der er fünf Jahre lang lebte, mit einem breit angelegten Kulturprogramm. Dabei widmet die Staatsbibliothek Bamberg dem Künstler eine Ausstellung, die eine Auswahl aus ihren reichen Sammlungen seiner Werke zeigt. Neben Illustrationen, die Hoffmann selbst entworfen hat, werden auch künstlerische Umsetzungen der jüngsten Zeit wie Comics und Graphic Novels präsentiert. Teil der Ausstellung ist unter anderem das Blatt mit „Schriftzügen“ von Kater Murr (Abb. 2), welches im Jahr 2012 mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung für die Staatsbibliothek Bamberg erworben wurde.

Weitere Infos zur Ausstellung können Sie hier lesen; ein umfassendes Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

Mehr über den von der EvSK geförderten Erwerb erfahren Sie hier.

Abb. 1: Plakat zur Ausstellung © Staatsbibliothek Bamberg.

Abb. 2: Blatt mit den „Schriftzügen“ des Katers Murr, unten mittig von E. T. A. Hoffmann mit „Kater Murr“ bezeichnet, Berlin, 1818–1821 | Staatsbibliothek Bamberg, EvS.G H 4/1 (Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung), Foto: Gerald Raab.

 

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