August Macke und die Schweiz

26.05.2013–19.01.2014

August Macke Haus, Bonn

August Mackes Gesamtwerk zählt zu den herausragenden Leistungen der frühen Moderne in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung, die ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kunstmuseum Thun und dem August Macke Haus in Bonn war, stand der Aufenthalt des jungen Expressionisten in Oberhofen am Thuner See vom Oktober 1913 bis zum Juni 1914. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, in dem der Künstler nach wenigen Wochen als Soldat fiel, entwickelte Macke an diesem Ort seine ganz eigene Malweise. Zahlreiche Skizzen in unterschiedlichsten Zeichentechniken und Studien aus dieser fruchtbaren Zeit waren nun erstmals in Thun zu sehen. Sie bilden die Grundlage seiner berühmtesten Gemälde; vor allem aber spiegeln sie Mackes Kompositionstechniken, in denen er Einzelmotive zu ganz neuen und eigenständigen Gesamtkompositionen verdichtete.

Die während der Monate am Thunersee gefundene neue künstlerische Sprache reflektierten vor allem die zauberhaften Zeichnungen und Aquarelle und einige ausdrucksstarke Ölgemälde. 100 Jahre nach dem Umzug in die Schweiz erinnerte diese Ausstellung an den Aufenthalt Mackes, seine Bedeutung und beleuchtete erstmals die Schweiz als konstanten Inspirationsort für den Künstler.

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