Italien in 9.418 Fotografien des 19. Jahrhunderts: Die Sammlung Siegert online
Mit dem Erwerb der Sammlung Dietmar Siegert im Jahr 2014 kam ein fotografischer Schatz in den Besitz der Neuen Pinakothek, der mehr als 9000 historische Aufnahmen, die Italien im 19. Jahrhundert zeigen, umfasst. Gemeinsam mit dem Pinakotheks-Verein und der Sparkassen-Finanzgruppe ermöglichte die Ernst von Siemens Kunststiftung diesen Ankauf.
Zwischen 1846 und der Jahrhundertwende entstanden die Aufnahmen, die knapp 300 in Italien arbeitende Fotografen und eine der wenigen namentlich bekannten Fotografinnen, Amélie Guillot-Saguez, hinterlassen haben. In ihrer Gesamtheit zeichnet die Sammlung nach, wie sich das fotografische Italienbild formte, das die Vorstellung vom Land bis weit ins 20. Jahrhundert prägen sollte.
Im Rahmen der Online-Sammlung der Pinakotheken wurde kürzlich eine Website erstellt, über die nun der Großteil des Bestands frei zugänglich ist. Wer recherchieren möchte, kann gezielt nach Fotograf bzw. Fotografin, Orten, Formaten oder Motiven suchen. Dank integriertem Deepzoom lassen sich die Fotografien bis in feinste Details vergrößern.
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Abbildung 1 (unten): Hermann Wilhelm Vogel (1834-1898): Sonnenblick, Tiergarten, Berlin, 1866, Pigmentdruck, 19,3 x 18 cm, Inv.Nr. 2014/300.709, München, Neue Pinakothek, Sammlung Dietmar Siegert.
Abbildung 2 (rechts): Pompeo Molins (1827-nach 1900), Blick vom Belvedere auf Rom mit Engelsburg und Sankt Peter, um 1856/57, Inv. Nr. DS 1634, München, Neue Pinakothek, Sammlung Dietmar Siegert.