Frankfurter Städel Museum und Wolfgang Wittrock erhalten den ersten „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“
Auf der diesjährigen TEFAF, der weltweit größten Kunst- und Antiquitätenmesse in Maastricht, wurde am 13. Februar im TEFAF-Salon erstmals der mit 100.000 Euro dotierte „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“ verliehen. Unter der Moderation von WELTKUNST-Chefredakteurin Dr. Lisa Zeitz eröffneten Georg Laue für die TEFAF und Prof. Dr. Dirk Syndram für die Kunststiftung den Abend.
Die Auszeichnung ging an das Städel Museum und den Kunsthändler Wolfgang Wittrock, deren beispielhafte Zusammenarbeit den erfolgreichen Ankauf des Selbstbildnis mit Sektglas (1919) von Max Beckmann für das Museum ermöglichte. 2020 wurde das Selbstporträt durch die Unterstützung der Beauftragten für Kultur und Medien, der Ernst von Siemens Kunststiftung, des Städelschen Museums-Vereins, der Kulturstiftung der Länder sowie fünf privater Mäzene für das Städel Museum erworben. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Bernhard Maaz am Preisabend insbesondere Wolfgang Wittrocks feinsinnige, geduldige und selbstlose Vermittlung beim Erwerb des Gemäldes.
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Abbildung 1: Dr. Philipp Demandt, Direktor des Frankfurter Städel, Wolfgang Wittrock, Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung vor Max Beckmanns Selbstbildnis mit Sektglas. © Städel Museum Frankfurt a.M.
Abbildung 2: Max Beckmann, Selbstbildnis mit Sektglas, 1919, Öl auf Leinwand. © Städel Museum Frankfurt a.M.
Abbildung 3: Logo des Preises