Das VIII. Forum Kunst des Mittelalters kommt ins Ruhrgebiet
Alle zwei Jahre versammelt das Forum „Kunst des Mittelalters“ ein internationales Fachpublikum an wechselnden Orten. Die nächste Ausgabe findet vom 23. bis 26. September 2026 in Bochum und Dortmund statt und widmet sich unter dem Titel „WORK | ARBEIT. Spuren, Konstellationen, Wertungen“ einem Thema von großer sozialgeschichtlicher Tragweite. Mit dem Ruhrgebiet als Schauplatz knüpft die Tagung dabei bewusst an eine Region an, deren eigene Arbeitsgeschichte vielfältige Bezugspunkte liefert. Die Ernst von Siemens Kunststiftung freut sich auch dieses Mal das Mittelalterforum zu unterstützen und als Partner bereit zu stehen.
Im Zentrum steht die wissenschaftliche Tagung, die von Mittwoch bis Freitag im Deutschen Bergbaumuseum sowie im Archäologischen Institut der Ruhr-Universität Bochum ausgerichtet wird. Eine feierliche Eröffnung in der Dortmunder Kirche St. Reinoldi, bei der Prof. Dr. Marjolijn Bol (Utrecht) den einführenden Vortrag hält, bildet den Auftakt. Ergänzt wird das Programm durch eine Podiumsdiskussion im Kunstmuseum Bochum, eine von Studierenden konzipierte Ausstellung im Dortmunder U sowie Führungen durch das Bergbaumuseum.
Neben einem Stadtrundgang durch das mittelalterliche Dortmund am Samstag erwartet die Teilnehmenden eine Busfahrt zu Antwerpener Altarretabeln in Nordrhein-Westfalen, zwei Führungen zur Goldschmiedekunst im Essener Domschatz sowie ein Besuch der Glasmalereien in den Soester Kirchen.
Der Titel der Tagung lenkt den Blick auf die Ergebnisse historischer Arbeitsprozesse. Ziel dabei ist es, die vielfältigen Bedingungen und Verflechtungen künstlerischer Produktion aus mehreren Perspektiven zu beleuchten und miteinander zu verknüpfen.
Weitere Informationen über das VIII. Forum Kunst des Mittelalters finden Sie HIER.
Abbildung: Plakat © Deutscher Verein für Kunstwissenschaft e.V.