Freiheit - Die Kunst der Novembergruppe 1918-1935

Berlinische Galerie

Die im November 1918 während den Revolutionswirren in Berlin gegründete „Novembergruppe“ zählt zu den wichtigsten Künstlervereinigungen der Weimarer Republik. Die Berlinische Galerie widmet der Novembergruppe zum 100-jährigen Gründungsjubiläum eine große Ausstellung, in der die politischen Ziele ihrer Mitglieder und deren Werke präsentiert wird.

Durch über 120 Exponate präsentiert die Ausstellung die Vielfalt und Interdisziplinarität der Novembergruppen-Künstler. Dabei unterstützte die Ernst von Siemens Kunststiftung im Sinne der Initiative KUNST AUF LAGER die Restaurierung mehrerer Werke von Novembergruppen-Mitgliedern. Werke von Moritz Melzer wurden beispielsweise restauriert, die seit mehreren Jahren wegen schlechter Erhaltung nicht mehr ausgestellt werden konnten. Auch das bekannteste Werk von George Grosz „Stützen der Gesellschaft“ wurde anlässlich der Ausstellung von alten Retuschen befreit, gereinigt und neu gefestigt. Viele weitere Werke, wie Piet Mondrians Tableau I oder Curt Erhardts Kaffeemühlen, wurden im Rahmen von KUNST AUF LAGER restauriert und sind nun ausstellungsfähig.

Ebenso wurde der Katalog zur Ausstellung, der neuste Forschungsergebnisse zu den Künstlern der Novembergruppe und ihren Werken enthält, mithilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung realisiert.

Mehr: https://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin/aktuell/novembergruppe/

Abbildungen: George Grosz, Stützen der Gesellschaft, 1926, Neue Nationalgalerie, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Moritz Melzer, Segnung, Öl auf Leinwand mit Lamellen, Neue Nationalgalerie, Berlin